Schule und Erziehung

Drei Abiturientinnen gehen als Missionarinnen auf Zeit ins Ausland

Leonie Willers, Lea Kettler und Sara Vielberg werden als Missionarinnen auf Zeit in Namibia und Brasilen tätig werden.Werl, 6.9.2018 Auch in diesem Jahr gehen wieder ehemalige Schülerinnen des Ursulinengymnasiums hinaus in die Welt und engagieren sich sozial im Rahmen eines freiwilligen Auslandsjahrs: Drei Abiturientinnen des Abiturjahrgangs 2018 aus der Gemeinde Ense gehen ab August für zehn bis zwölf Monate als Missionare auf Zeit ins Ausland. Leonie Willers, Sara Vielberg und Lea Kettler freuen sich schon auf ihren Einsatz und sind gespannt auf die Erfahrungen, die sie machen werden. Sie sind im Rahmen eines Aussendungsgottesdienstes am 11. August von ihrer Kirchengemeinde St- Lambertus Bremen verabschiedet worden.

Für Leonie Willers aus Bremen wird es zusammen mit anderen Freiwilligen aus dem Erzbistum Paderborn für ein Jahr in den Norden Namibias, nahe der angolischen Grenze, gehen. Dort lebt und arbeitet sie in einem von Schwestern geleiteten Hostel. Hauptsächlich wird sie in dem auf dem Hostelgelände befindlichen Kindergarten die rund 90 dort lebenden Mädchen unterrichten. Nachmittags steht (Hausaufgaben)-Betreuung und Feldarbeit auf dem Tagesplan. Auch der Kontakt zu den Schwestern hat einen großen Stellenwert, so gehört der gegenseitige Austausch zum Alltagsgeschehen. Entsendet wird sie  über den mundus eine Welt e.V., eine kleine Organisation aus dem Erzbistum Paderborn.

Lea Kettler kommt aus Höingen. Ende August wird sie für zehn Monate nach Brasilien gehen. Leme, die Stadt, in der sie leben wird, liegt im Bundesstaat São Paulo. Entsendet wird sie von den Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel, die unter anderem einen Sitz in Bestwig haben. Die ersten fünf Monate wird sie dort in einer Kindertagesstätte mit Kindern im Alter von 0-12 Jahren arbeiten. Die anderen fünf Monate wird sie zusammen mit Sara Vielberg in einem Altenheim arbeiten. Dort werden sie mit den Senioren spielen, spazieren gehen, ihnen vorlesen, sie zur Physiotherapie begleiten sowie das Küchenpersonal unterstützen.

Sara Vielberg aus Parsit wird Ende August ebenfalls für elf Monate nach Leme gehen. Vor Ort arbeitet sie zuerst im Bildungszentrum Placida Viel, hier werden vor allem bedürftige Familien und Kinder unterstützt, die in den Stadtrandgebieten leben. Nach einem halben Jahr wechselt sie dann mit Lea Kettler in das Altenheim Recanto Placida. In Leme werden beide in der Nähe zu dem Kloster der Schwestern leben, die sie während des Jahres im Alltag begleiten und unterstützen werden.

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