Schule und Erziehung

Was erwartet die Teilnehmer im Vorprogramm?

Die Luftaufnahme gibt einen Eindruck der mittelalterlichen Topographie der Sakralbauten.Luftbild: ad´medien, Andreas Dunker Paderborn, 18.5.2011 Nach Ankunft und Begrüßung der Teilnehmer auf dem Platz vor der ehemaligen Domdechanei werden die 1350 Schülerinnen und Schüler mit ihren Begleitlehrern auf vier Orte aufgeteilt.

In der Kaiserpfalz, der Abdinghofkirche, der Gau- und der Busdorfkirche findet ein "Vorprogramm" statt, dass die Schülerinnen und Schüler auf den Tag einstimmen soll. Die vier um den Dom liegenden Örtlichkeiten stellen einen Bezug her zur mittelalterlichen Sakraltopographie Paderborns. Sie bilden die Form eines unvollendet gebliebenen Kreuzes, in dessen Mittelpunkt der Dom liegt. Der Hohe Dom verweist auf die Sehnsucht der Gläubigen nach der "Neuen Stadt", nach dem "Himmlischen Jerusalem", für das der Dom einen ersten Vorgeschmack geben will.

Prägend für den Inhalt der "Statio" wird das Wegmotiv sein: Wir sind zunächst angekommen auf unserer Domwallfahrt und bereiten uns auf die Begegnung mit dem Erzbischof und auf die Eucharistiefeier vor.  Die Schülerrinen lernen den historischen Raum und seine Bedeutung kennen. Sie erfahren den Dom als Zentrum des Bistums. Dabei kommt es darauf an, die Botschaft des jeweiligen Kirchenraumes mit der Botschaft des Domes und seiner Architektur zu verbinden. In einem motivierenden Wechsel zwischen Entdecken und Zuhören, zwischen Beten und Singen, wird intellektuell und emotional auf die Feier im Dom eingestimmt.

Als Unterstützung werden Ausschnitte aus dem Film von Peter Schanz "Der Dom zu Paderborn" projeziert.

Diese Einführung soll etwa 45 Minuten dauern. Am Ende der Statio versammeln sich die Teilnehmer hinter dem Vortragkreuz, das sie in der Form einer Prozession zum Hohen Dom führt. Um 11.30 Uhr beginnt hier dann die Heilige Messe mit Erzbischof Hans-Josef Becker.

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Erzbistum Paderborn