Schule und Erziehung

„Ins Gelbe treffen“ – Bogenschießen als Weg zur inneren Gelassenheit

16 Teilnehmerinnen und Teilnehmern übten sich in der Achtsamkeit (und) im Bogenschießen.Elkeringhausen, 23.5.2016 „Gelb-Sucht-gefährdet“ waren 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Bogenschieß-Wochenende in Elkeringhausen. Unter der Leitung von Thomas Mehr und Adelheid Büker-Oel konnten die Teilnehmenden an diesem Lehrerpastoral-Angebot sehr praktisch erfahren, was es heißt Spannung aufzubauen, sich auf ein Ziel zu fokussieren und loszulassen.

Nach dem Vertraut-machen mit dem Material konnten bereits am ersten Abend des Wochenendes erste Schüsse auf die Zielscheiben getätigt werden und es wurde deutlich, dass vieles einfach aussieht, sich aber in der Praxis als gar nicht so leicht herausstellt. Jedoch bereits am nächsten Tag zeigte sich, dass die Schüsse gezielter wurden und mit viel Achtsamkeit und voller Konzentration auf die aktuelle Situation auch die Mitte der Scheibe – eben das Gelbe – immer wieder getroffen wurde. Die Übertragung auf das tägliche Leben fiel daher auch nicht schwer: wer ganz bei sich ist und fokussiert auf die Gegenwart, wer einen guten Stand hat und sich gezielt ausrichtet, der erreicht tatsächlich besser sein Ziel.

Zudem kam der Spaß an diesem Wochenende nicht zu kurz: beim Schießen (auch auf Luftballons), den Reflexionen, den Tagesein- und -ausstiegen und beim Miteinander innerhalb der Gruppe. Die Bildungsstätte St. Bonifatius bietet für das Bogenschießen ausgezeichnete Bedingungen. Zwischen den Bäumen hängen Fangnetze für die Pfeile, das gesamte Material (Langbögen, Pfeile, Schutzmaterial, Zielscheiben etc.) ist vor Ort gelagert. Die Umgebung und die Räumlichkeiten tragen zusätzlich dazu bei, dass man eine Insel im Alltag erleben kann.

„Bogenschießen verhilft auf angenehme Art zur Ruhe zu kommen, denn An- und Entspannung kommen in eine gute Balance; zudem ist es eine ganzheitliche Methode, denn Körper und Geist werden gleichermaßen trainiert und herausgefordert“, so das Resümee der Teilnehmer. Eine „Neu-Amazone“ brachte es auf den Punkt: “Ich fahre von diesem Wocheneden sehr entspannt nach Hause und versuche vieles von dem, was ich hier gelernt und erlebt habe, mit in meinen Alltag zu nehmen“.

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Erzbistum Paderborn