Schule und Erziehung

Informationen zum Mentoratsprogramm und zum PORTFOLIO

Das neue Mentoratsprogramm bietet mehr Flexibilität und   
Auswahlmöglichkeiten und umfasst mehrere Elemente:

Start ins Mentorat

Termine im Wintersemester 2019/20 (jeweils 9 bis 12 Uhr):

4. Oktober 2019 im Konrad-Martin-Haus

10. Februar 2020 im Konrad-Martin-Haus

6. März 2020 im Konrad-Martin-Haus

Anmeldung per Mail: hans-bodo.markus@erzbistum-paderborn.de


©friction48/photocase.com 

   Alle Studierende, die später einmal das Fach „Katholische 
   Religionslehre“ unterrichten möchten, benötigen die Missio
   canonica – die kirchliche Unterrichtserlaubnis.
  
   Alle Fragen, die zur Missio canonica aufkommen, sollen bei
   dieser Startveranstaltung zum Thema werden:
   Was genau bedeutet „Missio canonica“?
   Was muss ich dafür tun? Was bekomme ich dafür?
   Wie wirkt sich das alles auf meine zukünftige
   Lebensführung aus?
  

Fragen, über die die wildesten Gerüchte kursieren. Die echten Antworten gibt es hier!

Zusammen mit Ihren Mentoren setzen Sie sich mit dem Berufsbild des Religionslehrers auseinander, können in Kleingruppen Ihre Fragen besprechen und erhalten mit dem Portfolio alle wichtigen Informationen zum Mentoratsprogramm.
Zu dieser Veranstaltung werden Sie nach Ihrem ersten Semester per Mail eingeladen.

Mentoratsgespräch

Das Mentoratsgespräch, das Sie mit einem Mentor/ einer Mentorin führen, dient dem persönlichen Kennenlernen. Unter vier Augen oder in kleineren Gruppen (2-3 Personen) geht es um Ihre Motivation für den Beruf des Religionslehrers/der Religionslehrerin.
Was bringe ich schon mit? Was sollte ich mir noch aneignen? Gibt es persönliche Fragen zu meinem Glauben und in Bezug auf mein Theologiestudium? Das Gespräch findet im forum internum statt und ist somit vertraulich. Es gibt keine „falschen“ Fragen oder Antworten.

Für dieses Element empfiehlt es sich, nicht allzu lange zu warten und sich im zweiten, dritten oder vierten Semester zu melden. (s. Gesprächstermine)

Bitte beachten Sie, dass der gewählte Mentor für das Mentoratsgespräch Sie auch bei allen weiteren Fragen und Anliegen während des Mentorats (vor allem bei Fragen der Anrechnung) begleitet und nur in Ausnahmefällen gewechselt werden kann.


glauben – leben – lernen: PERSÖNLICH

Die persönliche Auseinandersetzung mit dem eigenen Glauben, mit schwierigen Fragen und vorläufigen Antworten braucht eigene Zeiten und Orte – gerade während des Studiums der Theologie.
In Glaubenskursen oder Gesprächsrunden, bei Pilgerwegen oder Meditationstagen lernen Sie die Vielfalt christlicher Lebensweisen und Lebenswege kennen und probieren verschiedene Formen von Gebet, Gottesdienst, Meditation und Schriftlesung aus.
Dazu stellen wir Ihnen jedes Semester ein vielfältiges Angebot aus dem Erzbistum Paderborn zusammen. Natürlich können Sie auch Angebote aus anderen Bistümern oder Ländern wahrnehmen, wenn sie den inhaltlichen Kriterien entsprechen (persönliche Auseinandersetzung mit dem Glauben, katholische Trägerschaft).

Der Bereich „glauben – leben – lernen: PERSÖNLICH“ umfasst mindestens zwei Elemente mit einem zeitlichen Umfang von mindestens fünf Tagen. Element 1 sollte im 2.-4. Semester besucht werden und zwischen dem 1. und 2. Elemente sollte mindestens ein Semester liegen.
Gerne beraten wir Sie, wenn Sie unsicher sind.

Für Veranstaltungen in diesem Bereich können Sie eine Kostenerstattung beantragen. Bei einem Eigenanteil von 30 Euro an den entstandenen Kosten können Sie insgesamt maximal einen Zuschuss von 50 Euro, also 10 Euro pro Tag erhalten.


glauben – leben – lernen: PRAKTISCH

Keiner kann für sich alleine Christ sein. Damit der Glaube mit dem Leben mitwächst und sich vertieft, braucht jeder eine Gemeinschaft von gläubigen Menschen, die den Glauben hinterfragen und bestärken, die zusammen diskutieren und zusammen den Glauben feiern. Auch Religionsunterricht braucht Erfahrungen mit konkreter Kirche vor Ort.
Ein Praktikum in einem kirchlichen Handlungsfeld bringt Sie neu mit dem kirchlichen Leben in Kontakt oder lässt Sie Kirche in einem bisher unbekannten Bereich erleben.

Selbstverständlichen können wir Ihnen auch Ihr aktuelles Engagement in der Heimat- oder Hochschulgemeinde oder in einer anderen kirchlichen Einrichtung anrechnen.

Das Praktikum sollte im Verlauf des Studiums absolviert werden und mindestens zwei und maximal drei Wochen umfassen. Zur Reflexion Ihrer Erfahrungen und als Rückmeldung ans Mentorat senden Sie uns einen kurzen Bericht.

Es ist grundsätzlich möglich, das Kirchenpraktikum mit dem Berufsfeldpraktikum zu kombinieren. In diesem Fall muss der Praktikumsbericht nach den Vorgaben der Universität erstellt werden. Die jeweiligen universitären Rahmenbedingungen und das weitere Vorgehen besprechen Sie bitte mit einem der Mentoren.

Einen Leitfaden zur Auswahl des Praktikumsortes und zur Erstellung des Berichts finden Sie hier 
Leitfaden_gll_PRAKTISCH.pdf  Leitfaden_Praktikumsbericht_UniPB.pdf

 

glauben – leben – lernen: PERSÖNLICH & PRAKTISCH

Dieser Wahlbereich hat einen zeitlichen Umfang von einer Woche oder mehreren Veranstaltungen mit vergleichbarem Zeitumfang, den Sie nach Interesse füllen können – mit praktischem Einsatz oder der Teilnahme an Veranstaltungen mit spirituellem oder persönlichkeitsbildendem Charakter.

Abschlussreflexion

Wenn alle Elemente des Mentorats absolviert sind, melden Sie sich bei uns, um Ihr Studium und das Mentoratsprogramm zu reflektieren, das Portfolio durchzusehen und sich zum Antragsverfahren der kirchlichen Unterrichtserlaubnis für das Referendariat beraten zu lassen.


Wenn Sie das alte mit dem neuen Mentoratsprogramm vergleichen wollen,
finden Sie hier eine Übersicht: Mentoratsprogramm_alt und neu.pdf

Bei Interesse sprechen Sie eine/n der Mentoren an!

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Erzbistum Paderborn