Der Qualitätsbereich 7 - Die Eigenprägung katholischer Schulen
Paderborn, 17.5.2011 Die von der katholischen Kirche aufgrund ihrer gesellschaftlichen Verantwortung formulierten Anforderungen an schulische Erziehung und Bildung richten sich an das gesamte Schul- und Bildungswesen. Katholische Schulen wissen sich durch diese Anforderungen besonders angesprochen und herausgefordert. Sie streben Formen der pädagogischen Gestaltung an, die Erfahrungen mit dem Evangelium ermöglichen. Dies gilt für den Unterricht und seine Inhalte wie auch für die Schule als Raum des individuellen und gemeinsamen Lebens und ebenso für den Stil von Führung und Personalentwicklung.
Die aus dem Selbstverständnis abgeleiteten Qualitätskriterien bilden zusammen mit den besonderen Akzentuierungen im Bereich der für alle Schulen geltenden Anforderungen die Merkmale der katholischen Eigenprägung und ergänzen das staatliche Qualitätstableau.
Die von der Arbeitsgruppe zum QB 7 formulierten relevanten Merkmale der Eigenprägung, sind mit den Instrumenten der QA messbar und nicht redundant im Verhältnis zum staatlichen Tableau. So werden Aussagen gemacht zu drei Strukturmerkmalen, abgebildet in den Aspekten:
7.1 Lebensraum Katholische Schule
7.2 Der besondere Bildungs- und Erziehungsauftrag der katholischen Schule
7.3 Führung und Personalentwicklung der katholischen Schule
Den Kriterien sind Anhaltspunkte zugeordnet, die Beispiele dafür sind, auf welche Weise in einer katholischen Schule erkennbar sein kann, dass ein Kriterium erfüllt ist. Sie verstehen sich nicht als Alleinstellungsmerkmal katholischer Schulen, da das durch die Anhaltspunkte erfasste schulische Handeln ganz unterschiedlich begründet sein kann. So sind vielfältig andere Gelingensbeispiele möglich.
Die PDf-Datei zeigt ausführlich die einzelnen Aspekte und Untergliederungen des QB 7.