Schule und Erziehung

Der König kommt! - Firmung an der KHG Dortmund

Weihbischof Matthias König spendete jungen Erwachsenen in der KHG Dortmund das Sakrament der Firmung. Dortmund, 18.10.2017 Gemeint war Weihbischof Matthias König, der zurzeit im Dekanat Dortmund visitiert und firmt. So tat er in der Katholischen Hochschulgemeinde Dortmund das, wozu ein König im Idealfall berufen ist: stärken. Er stärkte im Sakrament der Firmung neun Studierende mit dem Heiligen Geist.

Eine besondere Erfahrung war für die über 80 Mitfeiernden die Taufe eines jungen Erwachsenen in diesen abendlichen Stunden. Weihbischof König erinnerte daran, was in diesem Sakrament geschenkt wird und lud alle Mitfeiernden ein, ihre eigene Taufe zu erneuern.

Die Tauf- und Firmbewerbungen waren aus einem Glaubenskurs für junge Menschen hervorgegangen, der durchgängig in der Katholischen Hochschulgemeinde angeboten wird. Geleitet wird der Kurs von Caroline Müller und Studentenpfarrer Dr. Peter Jochem. Als Angebot für alle Studierenden ist dieser Kurs sehr gefragt und wird jedes Semester von bis zu 20 jungen Menschen zwischen 20 und 30 Jahren wahrgenommen. Einem korrelativen Ansatz folgend verschränkt der Kurs die wesentlichen Glaubensinhalte der katholischen Kirche mit der konkreten Lebenswelt der Studierenden. Den drei Schlagsätzen „Ich bin geschaffen. Ich bin erlöst. Ich bin begabt“ folgend beschäftigen sich die Studierenden mit Fragen wie: Wer ist Gott? Was heißt Erlösung und was hat das mit mir zu tun? Christ werden und Christ sein – wie geht das? Woran glaube ich überhaupt? Wie kann ich beten? Was heißt das: Nach den Grundsätzen der katholischen Kirche leben? Wie kann ich mein Leben mit Gott gestalten?

Weihbischof König taufte gemeinsam mit Studentenpfarrer Dr. Peter Jochem einem jungen Erwachsenen. Da dieser Glaubenskurs auch eine Gebetsschule enthält, wird hier zusammen Glaubenspraxis geübt. „Hier wird alles ganz praktisch, worüber man im Stillen immer nur rational nachdenkt. Quasi Kopf und Herz zusammen“, resümierte eine Studentin im Reflexionsgespräch und immer wieder bestätigen die jungen Erwachsenen, dass sie die Erfahrung machen, Gottes Nähe zu spüren. So eingeübt, hinterfragt und vorbereitet wird auch die Feier der Firmung zu einer echten und ehrlichen Feier des Glaubens. Ein großartiges Zeugnis, worin sich zeigt, dass Gott auch heute durch die Kirche immer wieder Menschen in die Gemeinschaft mit sich ruft und beruft.

In jedem Jahr entscheiden zwischen fünf bis 15 Teilnehmer, sich nachträglich firmen zu lassen. Wenn sich mehr als fünf junge Menschen für die Firmung entscheiden, findet die Firmung – wie am vergangenen Mittwoch – in der Kapelle der Katholischen Hochschulgemeinde Dortmund statt. Ansonsten integrieren sich die Bewerber in die Erwachsenenfirmung, die jedes Jahr am Montag nach dem ersten Advent in der Propsteikirche Dortmund stattfindet.

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Erzbistum Paderborn